Corporate Social Responsibility
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Unser Selbstverständnis
Als Stiftungsunternehmen verpflichtet sich der Zeppelin Konzern dem Unendlichkeitsprinzip und übernimmt Verantwortung in den Bereichen Gesellschaft, Ökonomie und Ökologie. Nachhaltige Unternehmensführung ist für Zeppelin Voraussetzung, um aus der Kraft der Unternehmenskultur heraus langfristig einen authentischen Beitrag für Wirtschaft und Gesellschaft als zukunftsfähiges und wirtschaftlich erfolgreiches Unternehmen zu leisten. Zeppelin setzt auf langfristigen und nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg und schafft Werte für Mitarbeitende, Kunden, Lieferanten und die Gesellschaft.

Impact Portfolio: Lösungen mit Mehrwert
Zeppelins Anspruch ist es, Treiber einer nachhaltigen Transformation unserer Branchen zu sein. Dazu wird stetig das Impact Portfolio erweitert, das für Kunden Produkte und Dienstleistungen mit Mehrwert für Umwelt, Klima und Mitarbeitende bereithält. Ein Beispiel dafür ist die Elektrifizierung des Angebots bei Zeppelin Rental, welches im Geschäftsjahr 2025 ergänzt wurde und nun von vollelektrischen Minibaggern über Elektro-Dumper und -Radlader bis hin zu leistungsstarken Elektro-Teleskopstaplern reicht. Zudem setzen immer mehr unserer Kunden wie Schwinger Granit aus Nittenau auf die professionelle Wiederaufbereitung ihrer Caterpillar Baumaschinen im Rahmen unseres Certified Rebuild Programms und damit auf Ressourcenschonung und verlängerte Maschinenlebensdauer. Parallel dazu hat Zeppelin Mitte 2025 ihr erstes eigenes mobiles Brennstoffzellen-Aggregat vorgestellt und bereits erfolgreich in der Praxis getestet – ein Meilenstein für die mobile, wasserstoffbasierte Stromversorgung auf Baustellen, in der Schifffahrt und darüber hinaus.
Forschung und Entwicklung: Kreislaufwirtschaft im Fokus
Im Rahmen eines vom deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Projekts, entwickelt Zeppelin gemeinsam mit Partnern einen nachhaltigen Baustellencontainer. Durch eine modulare Bauweise, wiederverwendbare Materialien und integrierte Energiesysteme, sollen Emissionen reduziert, Ressourcen geschont und die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft konsequent umgesetzt werden. Parallel dazu arbeitet Zeppelin im Projekt „DevEl“ an einem innovativen Mikrowellenverfahren zur umweltschonenden Devulkanisation von Altreifen. Ziel ist es, Treibhausgasemissionen drastisch zu senken und wertvolle Materialien in den Produktionskreislauf zurückzuführen. Beide Forschungsprojekte zeigen: Zeppelin gestaltet durch Kreislaufwirtschaft die Zukunft des Bauens und Recycelns aktiv mit – ressourcenschonend, emissionsarm und technologisch wegweisend.

Konsequente Dekarbonisierung
Auf dem Weg zur Treibhausgasneutralität verfolgt der Konzern eine klare Strategie: energetische Sanierung der Eigentumsimmobilien, Umstellung auf Ökostrom sowie die kontinuierliche Elektrifizierung des Fuhrparks. Eine Herausforderung stellt dabei die Umstellung der Servicefahrzeuge auf einen emissionsfreien Betrieb dar, welche stetig einsatzbereit und mit viel Zuladung mitunter weite Strecken zurücklegen können müssen. Für Fortschritte in diesem Bereich steht beispielhaft das Servicecenter Leipzig, welches im Geschäftsjahr 2025 dieselbetriebene Servicefahrzeuge durch rein batteriebetriebene Fahrzeuge und ein Hybridfahrzeug ersetzt hat. Bis 2030 sollen 30 Prozent und bis 2045 alle Servicefahrzeuge vollständig auf einen batterieelektrisch betriebenen Antrieb umgestellt werden.

Optimierung des Datenmanagements
In Vorbereitung auf die kommende Nachhaltigkeitsberichtspflicht „Corporate Sustainability Reporting Directive“ sowie zur aktiven Steuerung der Nachhaltigkeitsperformance, erfasst Zeppelin seit Juli 2025 nicht-finanzielle Kennzahlen wie Energieverbrauch und Emissionen über eine zentrale Software auf monatlicher Basis. Ziel ist es, schneller auf Veränderungen zu reagieren, Maßnahmen zu bewerten und Wirtschaftlichkeitsanalysen durchführen zu können. Ein zentraler Baustein dabei ist die Installation von Smart Metern, die eine automatisierte Erfassung der Verbräuche auf Standortebene ermöglichen. Im Geschäftsjahr wurde die Umrüstung der deutschen Standorte fortgeführt und die Installation auf vereinzelte internationale Standorte ausgeweitet.
Anerkannte Nachhaltigkeitsleistung
Im Berichtsjahr wurde die Nachhaltigkeitsleistung von fünf Gesellschaften des Zeppelin Konzerns durch die internationale Plattform EcoVadis bewertet. Dabei konnte sich die Zeppelin Power Systems GmbH, wie im Jahr zuvor die Zeppelin Rental GmbH, auf die höchste Auszeichnung Platin verbessern und zählt damit zu den besten 1 Prozent der über 150.000 bewerteten Unternehmen weltweit. Alle anderen Gesellschaften konnten ihr Vorjahresergebnis bestätigen und damit die Qualitätsstandards im Bereich Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik und nachhaltige Beschaffung untermauern. Das Engagement wird von einer etablierten Nachhaltigkeitskultur getragen. Diese wurde auch in diesem Jahr durch Aktionen wie „Stadtradeln“ an den beiden Großstandorten Friedrichshafen und Achim sowie durch Clean-up-Aktionen der Zeppelin Standorte weltweit gefördert.

Ausblick
Das Jahr 2026 wird für das Nachhaltigkeitsmanagement ein Jahr wichtiger Weichenstellungen sein. Mit der Integration der Gesellschaften der PEPP Group B.V. im Jahr 2025, wird der Nachhaltigkeitsbericht künftig auch die neu hinzugekommen Gesellschaften umfassen und um eine erneute doppelte Wesentlichkeitsanalyse ergänzt.
Zum Jahresbeginn 2026 führt Zeppelin zudem erstmals ein internes CO2-Preissystem ein. Ergänzend sollen Nachhaltigkeitsziele in die Managementvergütung (Long Term Incentive Program) aufgenommen werden. Damit werden klimafreundliche Entscheidungen im Unternehmen gefördert, langfristige Risiken hinsichtlich zukünftiger CO2-Kosten reduziert und eine frühzeitige Vorbereitung auf mögliche kommende gesetzliche Auflagen erreicht. Zugleich unterstreicht Zeppelin damit seinen Anspruch, ökonomische und ökologische Ziele miteinander zu verbinden.

„Verantwortungsbewusstes Handeln zählt auch und ganz besonders in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten. Deshalb setzen wir weiter konsequent unsere Nachhaltigkeitsstrategie um, die auf den Ausbau unseres nachhaltigen Produkt- und Dienstleistungsportfolios, die Dekarbonisierung unserer Geschäftsmodelle, Schonung von Ressourcen sowie die weitere Verankerung sozialer Verantwortung in unseren Unternehmensstrukturen und Lieferketten zielt.“
Christian Dummler
Geschäftsführer der Zeppelin GmbH / CFO
