Erfolgreiche Integration folgt auf größte Akquisition
Mit der Übernahme der PEPP Group B.V. hat der Zeppelin Konzern einen zentralen strategischen Wachstumsschritt vollzogen und seine internationale Präsenz als einer der weltweit führenden Caterpillar Partner deutlich ausgebaut. Damit ist die Akquisition zugleich ein wesentlicher Baustein der Transformation, mit der Zeppelin seine internationale Aufstellung aus einer Position der Stärke heraus konsequent weiterentwickelt. Die Integration von 23 Gesellschaften in fünf Ländern (Niederlande, Norwegen, Nigeria, Belgien und Frankreich) erweitert das operative Geschäft des Konzerns erheblich. Für Kunden und Partner ergeben sich daraus zusätzliche Vertriebs- und Servicekapazitäten sowie eine stärkere regionale Präsenz in den jeweiligen Märkten. Durch die zusätzlichen Vertriebs- und Servicegebiete ist Zeppelin heute in 29 Ländern aktiv, beschäftigt über 12.000 Mitarbeitende und erreicht künftig einen konsolidierten Umsatz von mehr als 5 Milliarden Euro.
Mit der Zustimmung der Kartellbehörden startete im Juni die Post-Merger-Integrationsphase (PMI) und eine Neuausrichtung der Organisations- und Führungsstruktur trat in Kraft. Das Ziel der konzernweiten Neustrukturierung ist eine zukunftsfähige, global skalierbare Organisationsstruktur mit harmonisierten Prozessen, Daten und Systemen – konsequent ausgerichtet an den Bedürfnissen unserer Kunden. Der Konzern gliedert sich nun in vier Strategische Geschäftseinheiten (Construction Industry & Mining, Rental, Power Systems und Plant Engineering). Die Einbeziehung der neuen Gesellschaften in diese Struktur ermöglicht eine gezielte, strategische Bündelung der Geschäftsaktivitäten und stärkt die internationale Steuerungsfähigkeit, erhöht die Effizienz und verbessert die Marktdurchdringung in den jeweiligen Märkten.

Der Integrationsprozess folgt einem strukturierten Ansatz entlang bereichsübergreifender Workstreams (Business, Finance, IT, HR, MarCom, Legal und weitere), stellt die Geschäftskontinuität sicher und legt die Grundlage für die erfolgreiche operative Zusammenarbeit. Zur strukturierten Steuerung wurde hierfür erstmalig ein dezidiertes PMI- und Transformation Office gegründet.
In den ersten Monaten nach der Übernahme wurden bereits wesentliche Fortschritte erzielt. Im Rahmen von Synergieworkshops wurden diverse Potenziale identifiziert, priorisiert und für die Implementierung innerhalb der Strategischen Geschäftseinheiten vorbereitet. Die Implementierung erfolgt im Rahmen eines übergeordneten Transformationsprogramms.

Die Workstreams erarbeiteten konsequent Meilensteine: unter anderem eine Integrierung in das konzernweite Reporting- und Steuerungssystem, den Abgleich von HR-Systemen und IT- und Compliance Strukturen, die Festlegung von Zeitschienen zur Harmonisierung sowie den Start des Rebrandings. Dabei wurde die Integration – durch die Umfirmierung der Gesellschaften, die Änderung der Mail- und Websiteadressen und die schrittweise Umstellung in der gesamten Außendarstellung – auch extern deutlich sichtbar.
Parallel zur strukturellen Integration bleibt das operative Geschäft klar im Fokus. So schafft der Konzern die Voraussetzungen, sein volles Potenzial zu entfalten – für Kunden, Mitarbeitende, in der Partnerschaft mit Caterpillar und als Investition in den langfristigen Erfolg. Bis zum Abschluss der PMI in der ersten Jahreshälfte 2026 stehen die Umsetzung identifizierter Synergien, die weitere Verzahnung von Systemen und Prozessen sowie die nachhaltige Verankerung einer gemeinsamen Unternehmenskultur im Mittelpunkt. Zeppelin folgt dabei einem klar definierten Zielbild: Effizienzsteigerung, profitables Wachstum, ein zukunftsfähiges Portfolio und eine konsequent kundenorientierte Ausrichtung. Auf dieser Basis stärkt der Konzern seine Resilienz und schafft die Voraussetzungen, sich bis 2030 in den jeweiligen Geschäftsfeldern zukunftssicher aufzustellen.
